Ein Raum mit Dachschräge vermittelt immer ein Gefühl von Geborgenheit. Doch die Einrichtung erscheint im ersten Moment kompliziert, denn in dem schönen Raum mit eingeschränkter Stellfläche kann ein freigebiges Raumgefühl schnell zunichte gemacht werden.
Mit wenigen geschickten Tricks lässt sich jedoch das heimelige Gefühl optimal umsetzen. Wichtig ist es den Stauraum in einem Zimmer mit Dachschräge optimal zu nutzen. Maßangefertigte Schränke und Kommoden sind eine ausgezeichnete Lösung, sind aber in der Anschaffung deutlich teurer. Niedrige TV-Möbel, Sideboards und Rollcontainer, die sich praktisch unter die Dachschräge schieben lassen, sind die optimale Alternative zu massigen Schrankwänden.
Die Raumhöhe lässt sich durch diese niedrigen Möbel am besten betonen. Einen niedrigen Esstisch, Schränke und tiefe Sitzgelegenheiten, wie zum Beispiel eine Chaiselongue von fashion4home, lassen den Raum optisch größer erscheinen. Allerdings gilt gerade bei der Mitte des Raumes: Weniger ist mehr! Einen Raum mit Dachschräge mit zu vielen Möbeln zu bestücken, lässt ihn klein, voll und erdrückend wirken. Auch Trennwände sollten, wenn möglich, vermieden werden. Wenn die Raumtrennung jedoch unumgänglich ist, lassen Glas- oder Milchglaswände Licht in das Zimmer. Farbliche Akzente sind ein Muss. Helle Farben machen aus einem Raum mit Dachschräge eine einladende und freundliche Wohlfühloase. Mit farbigen Möbeln tritt die weiße Dachschräge in den Hintergrund und lenkt den Blick auf den vorhandenen Wohnraum. Doch auch ein wenig Farbe auf der Dachschräge bringt ein gemütliches Zelt-Feeling. Dabei sollte allerdings auf Muster verzichtet werden, da diese wiederum erdrückend wirken. Auch raffinierte Lichtelemente können einem Raum mit Dachschräge die nötige optische Tiefe verleihen. Dabei sollte jedoch auf Deckenfluter verzichtet werden. So genannte Spots können kleine “Lichtinseln” bilden und erzeugen keine dunklen Ecken, die den Raum optisch verkleinern.
