Massivhaus in Berliner Lage

Hausbau in Berlin

Berlin hat sich spätestens seit der Wiedervereinigung zu Beginn der 1990er Jahre zu einem begehrten Ziel für Eigentümer von Haus oder Wohnung entwickelt. Neben den vielfältigen Varianten wird das Massivhaus bevorzugt, und das aus vielen und guten Gründen. Für viele ist ein Massivhaus bauen in Berlin nach wie vor das Non plus Ultra bei der letztendlichen Entscheidung, die oft nur einmal fürs Leben getroffen wird.

Die erste und gleichzeitig auch größte Hürde für ein Massivhaus in Berlin ist das Grundstück. Ohne Grundstück kein Massivhaus, letztendlich auch kein Berlin. In vielen der Stadtteilen und Stadtbezirken von Berlin werden laufend von den Behörden Flächennutzungspläne sowie Baupläne aufgestellt. Sie sind die rechtliche Voraussetzung dafür, dass letztendlich Grundstücke aufgeteilt, also parzelliert und den Bauherrn zum Kauf angeboten werden. Je nach Lage und natürlich auch Größe ist das Grundstück mehr oder weniger beziehungsweise in Berlin recht teuer. Für die Preisgestaltung des Grundstücks gibt es mehrere Indikatoren, die sich bei der Bundeshauptstadt naturgemäß allesamt kostenträchtig auswirken. Dazu zählen in erster Linie die Infrastruktur sowie auch die Verkehrsanbindung zum Stadtzentrum.

Weiterhin wirkt sich die Entscheidung für ein Massivhaus auch auf die Finanzierung aus, denn in der Regel gehört zu einem Massivhaus eine Unterkellerung, was bei einem Fertighaus eher die Ausnahme ist. Dadurch, dass im Berliner Umfeld mehr und mehr Neubaugebiete ausgewiesen werden, in denen ein Grundstück erworben werden kann, bilden sich mehr und mehr gut strukturierte Satellitenstädte um das eigentliche Berlin herum. Auf diese Weise wächst Berlin unaufhaltsam, weniger in die Höhe als mehr in die Breite.

Bild: © Heike Hering / pixelio.de

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